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  • Robert Sas

Aus für die Shisha Bars?

Aktualisiert: 6. Dez 2019

Dass sich das österreichische Nichtraucherschutzgesetz stark auf die Shisha Bars auswirkt, ist kein Geheimnis. Doch gibt es Lösungen für diese Herausforderung?

Auch für andere Gastronomen, die nicht gerade ein Restaurant haben, wird es schwer.

Für die meisten Betreiber ist Schluss. Mit Umsatzeinbußen von bis zu 90% haben die Meisten zu kämpfen!





Doch wer bestimmt wann Schluss ist und wann nicht? Genau – der Betreiber.

Bedeutet es in diesem Falle also, dass es keine Lösung in dieser Situation gibt? Laut den meisten Betreibern eben nicht.

Denn wenn es keine Shisha mehr gibt, haben die Kunden ja keinen Grund mehr dieses Lokal zu besuchen.

Wäre es dann nicht sinnvoll einen Grund zu erschaffen, warum der Kundenstrom weiterhin erhalten bleiben sollte? Nicht für jeden.

Anstatt Strategien und Lösungen zu entwickeln, geben die Meisten leider auf.

Sie haben es sich Anfangs zu einfach gemacht – Laden auf, Shisha rein, Umsatz gemacht.

Genau jetzt, wann dies nicht mehr möglich ist, wird sich herausstellen wer wirklich die Fähigkeit besitzt ein gestandener Unternehmer zu sein, und wer nicht.

Ich habe mit vielen Betroffenen gesprochen und herausgestellt, dass wenn es so weiter geht, der Begriff „Shisha-Bar“ für immer verschwinden wird.

Wie die populärste Strategie zur Aufrechterhaltung einer Shisha-Bar aussieht:

Schritt 1: Abwarten und jeden Monat € 5000,- verlieren

Schritt 2: Auf die Ausnahmeregelung warten, um den Betrieb hoffentlich retten zu können

Schritt 3: Weiter auf die Ausnahmeregelung warten und damit anfangen, Anlagevermögen zu verkaufen um die Miete bezahlen zu können

Klingt das sinnvoll? Nein, schon fast traurig!

Doch welchen Grund hat es dass fast niemand handelt bzw. handeln möchte?

Diese Frage kann ich mit gutem Gewissen genau beantworten!

Betreiber stecken in ihrer Komfortzone fest, sie sind es gewohnt dass es „von selbst läuft“, mit Marketing hat sich noch keiner so wirklich beschäftigt.

Lieber 5000 verlieren, anstatt 1000 zu investieren, um damit wieder auf 0 auszusteigen.

Wie ein typisches Gespräch abläuft, wenn ich mit einem Shisha-Bar Betreiber Spreche: A: Hallo, mein Name ist Robert Sas – darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen?

B: Klar, worum geht es denn?

A: Mir ist bei ihren Kollegen aufgefallen, dass sie durch das neue Gesetz Umsatzeinbußen von ca. 90% haben.

B: Ja, geht mir auch so.

A: Was passiert wenn es so weitergeht?

B: Dann muss ich meinen Laden schließen.

A: Angenommen ich hätte eine Lösung dafür, was würden Sie dazu sagen?

B: Brauch ich nicht, danke

Das sind Momente an denen ich mir denke: „Der Bedarf ist da, die Verzweiflung ist groß, und die Lösung liegt auf dem Tisch. Was also kann der Grund dafür sein, dass kaum jemand offen für Lösungen ist?“

Wer mir diese Frage beantworten kann, bekommt von mir persönlich einen Orden, und dazu mein Buch „Erfolg ist kein Glück“, welches Anfang 2020 erscheinen wird.

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